FREUEN SIE SICH AUF DAS SPEKTAKULÄRE SHOWPROGRAMM 2017

Hier die atemberaubenden Künstler

Jorgos Katsaros

Melancholische Blicke aus Augen so blau wie das Meer vor der Küste Griechenlands, wo seine Wurzeln liegen, streng zur Seite gekämmte Haare, ein Hauch von Menjoubart über sinnlichen Lippen: Mit charmanter Eleganz, zurückhaltend, sich selbst ironisch in Frage stellend, zieht er als klassischer Conférencier das Publikum vom ersten Augenaufschlag in seinen Bann. Kein Wunder, dass sich die Gäste nur allzu gerne von dem in Stuttgart lebenden Gentilhomme hinters Licht führen lassen. Fällt einmal zu viel Licht auf einen Trick – gewollt oder versehentlich - und entblößt dabei das Geheimnis, na, dann spielt er eben virtuos Geige. So leicht, so prickelnd wie aufsteigende Champagnerbläschen führt Jorgos Katsaros durch den Abend.


Oliver Steinhoff

Zugegeben: Seinen Namen würde man nicht unbedingt mit dem Glamour und Glitter von Las Vegas in Verbindung bringen. Aber: Der Name ist so authentisch wie sein fulminantes Können. Ist er der beste Elvis Presley seit dem „King of Rock´n´Roll“ himself? Fachleute, ja sogar ehemalige Wegbegleiter von Elvis, versichern dies. Und berechtigterweise trägt er einen Titel, der für sich spricht: European Grand Elvis Champion. Mindestens genauso bedeutend, fast so etwas wie ein Ritterschlag: Selbst in Las Vegas stand er mit seiner perfekten Show auf der Bühne. Das Schloss wird beben, wenn Oliver die Hüften schwingt, die Besucher werden dahinschmelzen, wenn sein schmachtendes Timbre unverwüstliche Balladen haucht.


Vegas Showgirls

Selbst jene Besucher, deren Temperament eher in den kühleren Regionen angesiedelt ist, wird beim Auftritt der jungen, meisterhaft ausgebildeten Tänzerinnen der Puls davon galoppieren. Was die Vegas Showgirls so unverwechselbar macht: Ästhetik, Grandezza, prickelnde Erotik, pompöse Kostüme. Dies alles ist freilich nur die schillernde Verpackung für eine Darbietung, die an sich schon den Besuch des Varieté lohnte: Mitreißend, dynamisch, außergewöhnliche Choreographien, die bis auf jede Fußzehe der ebenmäßigen Damen abgestimmt sind. Wer bei diesem Rausch von Farben, Lächeln, Bewegungen und Maskerade nicht in Schwung kommt, nun, dem bleibt wohl nur noch der Gang in den Keller des Schlosses …


Aaron Crow

Eine Mischung, die es in sich hat, die den Zuschauern den Atem raubt, sie – im vergnüglichsten Sinne des Wortes – um den Verstand bringt: Mentalmagie, spektakuläre Zaubertricks, die man so noch nicht gesehen hat, Aktionen, die den Vergleich mit gefährlichen Stunts mühelos standhalten. Zudem ist der Belgier ein Illusionist, der eine Aura des Mysteriösen, des Unerklärlichen, des Unvorstellbaren verbreitet, sobald er die Bühne betreten hat. Seit seinen Auftritten bei Fernseh-Shows wie „Britain´s got talent“ und dem RTL-Format „Showdown der weltbesten Magier“ einem breiten Publikum bekannt, ist er in Fachkreisen schon längst einer, vor dem alle vor Anerkennung die Augenbrauen in die Höhe ziehen. Zauber im Schloss – nie war er so gegenwärtig und spannend wie am heutigen Abend.


Duo Focus

„Nach Golde drängt, Am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!“, heißt es bei Goethe im Faust I. Ja, wir drängen uns staunend um das Duo Focus aus Polen, das allein wegen seiner goldenen Körperästhetik Staunen macht. Wir hängen mit unseren Blicken an zwei begnadeten Körpern, für welche die Grenzen, die ihnen die Natur eigentlich gesetzt hat, keine Geltung zu haben scheinen. Ach wir Armen! Werden uns bei diesem Anblick unsere körperlichen Unzulänglichkeiten bewusst. Doch wir Glücklichen! Werden Zeugen einer einzigartigen Körper-Kür, aus einer Symbiose männlicher Muskelstärke und weiblicher Grazie. Eine Kür in Adagio, zeitlos wie aus einer Zwischenwelt in unsere Wahrnehmung gleitend. Und wir sitzen, nachdem die letzten Klänge verzaubert haben, immer noch wie betäubt auf unseren Plätzen.


Uliana Khavrona

Hula-Hoop – da werden bei vielen Kindheitsträume wach. Jene, die mit Verve ihre Hüften geschwungen haben, um den Reifen in Bewegung und in der Schwebe zu halten und jene, die bewundernd zusahen, wenn ein junges Mädchen vor ihren Augen – womöglich im Petticoat! – sich derart in Szene setzte. Uliana Khavrona hat sich diesen Traum erhalten – und lässt uns daran teilhaben. Allerdings hat ihr gelebter Traum nichts mit den kindlichen Versuchen am Reifen zu tun. Ihre Darbietung bezirzt durch ungeheures Tempo, durch die Anmut ihres Kreiselns, durch die Perfektion und Exzellenz jedes einzelnen Moments in diesem trunkenen Taumel. Und mit einem Reifen allein – pah - gibt sich eine Könnerin wie sie sicherlich nicht zufrieden.


Christian Lindemann

Vor Taschendieben wird gewarnt! Während jene, die sich damit auf den Straßen unredlich verdingen, aus dem Verborgenen heraus ihre Opfer wortwörtlich angreifen, kündigt Christian Lindemann schelmenhaft gleich zu Beginn an, was er vorhat. Daraus spricht Selbstbewusstsein, gespeist von dem Wissen, dass er jeden, den er sich als Probanden aussucht, um all das erleichtert, was der so in seinen Taschen mit sich trägt. Mindestens. Das Gute an Lindemann: Er ist ein ehrlicher Taschendieb, der seine Beute wieder zurückgibt. Seinen „Opfer“ hat er unterdessen den Kopf verdreht und den Besuchern einige unvergessliche Minuten beschert. Nachahmen allerdings: Verboten!


Duo Liazeed

Einen Kopfstand im Nacken des Partners zu zelebrieren, der sich gerade im Handstand eingerichtet hat? Kaum vorzustellen und noch viel schwerer in die Tat umzusetzen. Es wäre sicherlich übertrieben zu behaupten, Zaida Liazeed und Arano Aleman aus Kuba vollbrächten diesen wahnsinnigen Act mit links. Sicherlich – es ist wohl der spektakulärste Teil ihrer Handstand-Akrobatik, die auch die Stufen einer Treppe nimmt. Aber jahrelanges Vergießen von Trainingsschweiß war vonnöten, um ein derartiges Meisterstück zu wagen und zu absolvieren. Was ihnen unter anderem den Silbernen Clown beim Zirkus-Festival von Monte Carlo eingebracht hat. Bravissimo!


Jürgen Weber

Zwischen Sentimentalität, wohligem Gefühl und dem Hauch von Großstadt, von großer weiter Welt, von einer Freiheit mit dem Versprechen eben diese Welt erobern zu können: Seine Kunst besteht darin, mit eigenen Interpretationen einen ins Leben, einen mitten ins Schloss zu holen, der Generationen von Menschen geprägt hat und immer noch begeistert: Frank Sinatra. Jürgen Weber ist jedoch keiner, der sein Programm wie im Blindflug abspult. Perfektion ist gewiss ein Gütesiegel. Aber was ihn darüber hinaus auszeichnet: Sich mit Wortwitz allabendlich auf ein neues Publikum einzustellen. Einer also, der jeden Abend aufs Neue eine Premiere feiert. Was das Publikum mit Freude goutiert.


Duo Aurum

Zwei, die das Jahr über auf der Rolle sind. Nicht nur, weil sie aufgrund ihrer Qualität von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort unterwegs sind, sondern weil sie sich allabendlich auf ihren Rollschuhen in einer Geschwindigkeit im Kreis drehen, als gebe es kein Morgen mehr. Sie belassen es jedoch nicht nur mit dem fulminanten Kreiseln um die eigene Achse; vielmehr lässt er sich dazu hinreißen, seine Partnerin in gewagten Figuren derart in Szene zu setzen, dass man um die Gesundheit der beiden fast bangen muss. Aber keine Furcht: Sie sind ausgewiesene Könner ihres Fachs. Das alles dargeboten mit verblüffender Leichtigkeit, mit einer Losgelöstheit, die nie loslassen darf. Resultat ausdauernden Übens und eines rastlosen Lebens auf der Rolle.


Maxim Maurice

Immer wieder gesehen, immer wieder gern gesehen, nie satt gesehen. Klassiker der Zauberei kombiniert Maxim Maurice wie kaum ein anderer seines Fachs mit modernen Elementen dieser Kunst. Eine Assistentin wie in diesem Fall Jennifer Martinez die schwebt, die von jetzt auf gleich von der Bühne verschwindet. Wie das? Und wohin? Und woher taucht sie eben dort nach einigen Minuten wieder auf? Und wie ist es möglich im Rahmen einer pfiffigen Modenschau sekundenschnell die Kleider zu wechseln? Fragezeichen drängen sich in den Kopf der begeisterten Besucher. Am Ende „sehen wir betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen“, in Anlehnung an Brecht. Aber selten bleiben wir derart amüsiert und beseelt zurück.


Francisco

Die Schwerkraft mit einem Lächeln im Gesicht zu überwinden, sich dabei geschmeidig sowohl in die Horizontale als auch in die Vertikale zu bewegen, das erfordert Kraft, Anmut, Courage und tänzerisches Vermögen. Das alles verbindet Francsisco zu einer fesselnden Präsentation in einer Disziplin, die sicherlich zu einer der anspruchsvollsten in der Welt der Artisten zählt: Der Akrobatik am Chinesischen Mast, auch Vertikalstange genannt. Denn der Artist kämpft hier nicht nur mit seinem Körper, welcher sich von Geburt an bestimmten Regeln unterworfen sieht, die er Abend für Abend überschreitet. Sondern er muss seinen Adonis-Körper in Einklang bringen mit einem Requisit, dass trotzig und starr vom Bühnenboden in die Höhe ragt. Eine Höhe, mit welcher Francsisco spielerisch vertraut ist. Ein Artist, für den es kein Unten und kein Oben gibt, ein Artist der seine Figuren in den Raum stemmt, hebt, sie hinaufschrauben und hinabfließen lässt. Abgehoben ist er, aber sehr nah an seinen Bewunderern.


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